Mobilität neu denken

Fairer Wettbewerb zwischen den Verkehrsträgern

Die Mobilität der Zukunft zu gestalten ist eine der großen Herausforderungen, die wir lösen müssen. Diese Aufgabe ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die sowohl den Bund, den Freistaat aber auch die Stadt Nürnberg betrifft und auch nur in einem Miteinander innerhalb der Metropolregion Nürnberg gelöst werden kann. Es geht hier nur im Miteinander zwischen Stadt und Land und nicht im Gegeneinander sowie es auch nur in einem Mix zwischen Individualverkehr und ÖPNV gehen wird. Wir als Freie Demokraten setzen dabei auf einen fairen Wettbewerb zwischen den Verkehrsträgern und auf Anreize statt auf Verbote.

Folgende Prämissen sind uns hierbei wichtig für ein modernes Verkehrskonzept in Nürnberg:

Konkret bedeutet dies die Gleichwertigkeit unterschiedliche Verkehrssysteme. Im Einzelnen sind multimodale Schnittstellen für den Wechsel verschiedener Verkehrssysteme an bestimmten Orten erforderlich. Für ca. 5.000 Einwohner ist je eine Mobilitätsstation in allen Verdichtungsräumen vorzusehen.

Große Mobilitätsstationen ermöglichen einen schnellen Wechsel zwischen Mieträdern/-eBikes, MietKFZ, Straßenbahnen, Bussen, Bahnen etc., nach Möglichkeit mit einheitlichen Bezahlsystemen. Kleine Mobilitätstationen beinhalten eine geringere multimodale Mischung und sind beispielsweise auf Fahrrad und Bus beschränkt. Beiden gemeinsam ist die schnelle Umstiegsmöglichkeit mit dem Ziel einer höheren Attraktivität gegenüber dem motorisierten Individualverkehr.

Neue Wege, wie z.B. Umsetzung von Radschnellwegtrassen, der Einsatz von Doppel­stockbussen, tangentiale Busrouten, vergünstigte ÖPNV-Gebühren bei gleichzeitig deutlicher Parkgebührenerhöhung sowie kreative Carsharing-Lösungen als Möglichkeiten sind Voraussetzung der Bewältigung zukünftiger Aufgaben.

An den Endhaltestellen der öffentlichen Verkehrsmittel werden mehrstöckige P&R-Parkhäuser gebaut, z.B. wie „Am Wegfeld“. Bestehende P&R Parkplätzen müssen zu Parkhäusern ausgebaut werden.

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