Zentralhorte an Nürnberger Parks bauen

Die FDP-Stadträtin Christiane Alberternst hat heute beantragt, weitere Standorte für den Ausbau des Konzeptes „Zentralhort“ zu prüfen. Dabei sollen auch Standorte für Neubauten einbezogen werden. Insbesondere regt die Liberale an, möglichst Zentralhorte am Rand der großen Parks in Nürnberg (z.B. Volkspark Marienberg, Luitpoldhain, Dutzendteich) zu bauen.  

 Christiane Alberternst: „Da es weiter schwierig ist, in Schulnähe geeignete Räume für Horte zu finden, halten wir es für unabdingbar, das Konzept „Zentralhort“ weiter auszubauen. Obgleich es „nur“ die zweitbeste Lösung ist, wird es von den Eltern gut angenommen. Mit leichter Hand wurde bei der Standortprüfung für einen Konzertsaal der Parkplatz neben der Meistersingerhalle vorgeschlagen. Da der Konzertsaal dort  nicht realisiert wird, bietet sich der Bau eines Zentralhortes an. Parkgelände und vorhandene Spielplätze werden als Außengelände genutzt. Wir sind sicher, dass sich auch in den anderen großen Nürnberger Parks Ecken finden, die für Zentralhorte geeignet sind.“

 
Auch wenn derzeit die Lage im Planung- und Baubereich angespannt ist, sei ein Signal des Ausschusses wichtig, dass Bedarf an Neubauten gemeldet wird. Immerhin habe die Frage „Hortplatz ja oder nein“ für Familien besondere Konsequenzen. Ein nächster Schritt müsste dann sein, die potenziellen Neubauten in die Prioritätenliste aller Bauprojekte einzufügen. Selbst wenn dies 4 Jahre dauern sollte, wie in den Unterlagen der Verwaltung dargestellt: der Bedarf an Hortplätzen wird in 4 Jahren nach wie vor hoch sein – und er wird nicht befriedigt sein, wenn die Stadt keine weiteren besonderen Maßnahmen ergreift.
 
Um den Bedarf an Hortplätzen zu decken, unternimmt die Verwaltung seit Jahren besondere Anstrengungen. Dennoch konnten für das Schuljahr 2013/14 wieder ca. 1.230 Anträge für kommunale Hortplätze zunächst einmal nicht bedient werden.


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