Würdiges Gedenken an die Bücherverbrennung

Die liberalen Stadträte fordern, den Entwurf des NN-Kunstpreisträgers Botond zu diskutieren.Die FDP hat sich schon vor Jahren für ein würdiges und auffälliges Denkmal zur Bücherverbrennung eingesetzt. 

 Sie hat zum einen eine weitere Gedenkplatte am Hauptmarkt abgelehnt – für eine große Wandplatte fehlt der Platz, eine im Boden versenkte Platten erlaubt bei der häufigen Nutzung des Hauptmarktes nicht die kontinuierliche würdige und notwendige Aufmerksamkeit. 

Stadtrat Utz Ulrich: „Der kürzlich viel zu früh verstorbene Künstler Botond hatte damals einen Entwurf vorgestellt, der dem Thema gerecht wird. In großen Buchhüllen, die zugeschweißt waren, war eine Auswahl der Bücher aus der Verbrennungsliste jeweils einzeln dauerhaft verpackt, die Bücher insgesamt waren zu einem Denkmal zusammengeschweißt. Der Entwurf überzeugte – wie auch Botonds Arbeit „der Babylonische Turm“ im Germanischen Nationalmuseum – durch die Größe und die insgesamt karge, aber eindrucksvolle Ausstattung. Es war ein Standort im Umgriff der Nürnberger Akademie angedacht, die mit geringem Aufwand zu einem angemessenen Rahmen genutzt werden könnte. Wir finden diesen Vorschlag damals wie heute unterstützenswert.“ 


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