Wie verhindert man Mobbing an Nürnberger Schulen?

Schule

Freie Demokraten fordern Prüfung von Prävention

Mobbing und Cyberbullying gehören leider zum Schulalltag vieler Schüler dazu. Bei manchen sind es „nur“ verbale Hänseleien, viele Schüler erleiden auch körperliche Gewalt und müssen erleben, dass Szenen, in denen sie gedemütigt werden, von ihren Peinigern ins Internet gestellt werden.

Die Erfahrung von Ausgrenzung und Demütigung führt bei vielen Betroffenen zu Langzeitschäden an der Seele – Depressionen, Ängste, ein dauerhaft geschwächtes Selbstwertgefühl und sogar Selbsttötungen können die Folgen sein. Dabei gibt es evaluierte Präventionsprogramme, die Mobbing und Cyberbullying an Schulen zu verhindern helfen. Die Freien Demokraten haben daher einen Überblick über Nürnberg Präventionsprogramme gefordert und möchten auch einen Blick über den Tellerrand werfen.

Stadträtin Christiane Alberternst: „Wir wollen einen flächendeckenden Einsatz gegen Mobbing und Cyberbullying in Nürnberg. Die Gesellschaft wird meist nur aufgeschreckt, wenn ein ausgegrenzter Einzelgänger Amok läuft. Doch das ist nur die Spitze eines Eisbergs, die Masse der Betroffene rastet nicht aus, sondern leidet still. Wir möchten prüfen, ob die Nürnberger Programme gegen Mobbing und Gewalt ausreichen und ob ein weiterer Einsatz wissenschaftlich begleiteter und evaluierter Programme gegen Mobbing in Nürnberg sinnvoll ist.


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