Von Rechenschwäche bis zur muslimischen Bildung – Einblick in Matthias Fischbachs Bürgeranliegen

Wie bereits beim Stadtrat haben wir auch unseren Landtagsabgeordneten Matthias Fischbach gefragt, mit welchen Anliegen sich die Bürgerinnen und Bürger an ihn wenden. Die Themen der Pandemie beherrschen natürlich die Anfragen, aber im Bildungsbereich gibt es noch viele weitere Anliegen der Wählerinnen und Wähler.

Den Abgeordneten erreichte der Hilferuf von IT-Reparatur-Betrieben. Die Corona-Regelungen waren hier nicht nachvollziehbar, daher schrieb der Abgeordnete einen Brief an den Minister Aiwanger, damit die Regelungen hier verbessert werden konnten:

Nach verschiedenen Gesprächen ist mir die Sinnhaftigkeit dieser Regelung, die eine Reparatur von IT-Geräten nur bei Kunden zulassen soll, leider weiterhin verborgen geblieben. So drängt sich etwa die Nähe zu Fahrrad-, Kfz- und Motorradwerkstätten (jeweils einschließlich des Ersatzteilhandels und der Wartung), für die eine stationäre Dienstleistungserbringung weiterhin zugelassen ist, geradezu auf. In allen Fällen sind Reparaturen in der Regel ohne die entsprechende Infrastruktur der Werkstatt unmöglich. In allen Fällen stellen die zu reparierenden Gegenstände dringend notwendige „Transport“-Mittel dar. Für Computer gilt dies in der derzeitigen Lage, in der physischer durch virtuellen Transport ersetzt werden soll, wohl sogar deutlich stärker als etwa für Fahrräder im Winter! Das Bayerische Gesundheitsministerium stellt im gleichen FAQ-Dokument unter Punkt 3 ausdrücklich fest, Dienstleistungen sollten „ersatzweise auf technische Hilfsmittel“ zurückgreifen. Dies setzt doch gerade funktionierende Geräte voraus, deren Instandhaltung und Reparatur dadurch eine erhöhte, ja oft essenzielle Bedeutung erlangen.

Das Thema wurde von den Erlanger Nachrichten aufgegriffen und die Regelung später angepasst.

Auch das muslimische Bildungswerk Erlangen wandte sich an den bildungs- und religionspolitischen Sprecher der bayerischen FDP-Fraktion. Sie sprachen mit dem Abgeordneten über die öffentlichen Förderungen. Fischbach brachte das Thema in die zuständige interfraktionelle Arbeitsgruppe ein und seit diesem Jahr gibt es nun eine passende Förderung des Freistaates für das Bildungswerk.

Vielen Eltern und Lehrern liegt das Thema Schülerinnen und Schüler mit Rechenschwäche am Herzen. Die zahlreichen Anfragen hat der Abgeordnete zu einer Anfrage verarbeitet und das Thema immer wieder in der interfraktionellen Arbeitsgruppe angesprochen. Jetzt gibt es einen Modellversuch zum Thema an den weiterführenden Schulen, um die Schülerinnen und Schüler mit dieser besonderen Herausforderung zu unterstützen.


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