Verbotskultur verhindern

„Die Idee von Verboten aller Art hat derzeit in Nürnberg wieder Konjunktur – egal ob Verlängerung der Sperrstunde oder Verbot von Alkohol in S-Bahnen. Dieser neue Vorstoß wieder reflexartig Regelungen einzuführen, ist rein populistischer Natur“, kritisiert der stellvertretende Kreisvorsitzende Tilman Schürer.

„Wir weisen nochmals darauf hin, dass Alkoholverkauf an Jugendliche, ob an Tankstellen oder sonst irgendwo, sowieso zu jeder Zeit verboten bzw. reglementiert ist.“ Anstatt mit immer neueren Gesetzen die große Masse der Menschen, die vernünftig mit Alkohol umgehen, weiter zu gängeln, fordern wir nachdrücklich, die bestehenden Regelungen konsequent anzuwenden und durchzusetzen. Eine Antwort wäre zum Beispiel eine Verstärkung der Kontrollen bei Tankstellen oder Wirtshäusern“, so Schürer weiter.

„Mittelfristig muss es Aufgabe sein, die Jugendlichen zu mehr Eigenverantwortung zu bewegen. Das gelingt nicht durch immer mehr Verbote, sondern nur durch intensive Förderung und Stärkung der Persönlichkeit von Jugendlichen“, so Schürer abschließend.


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