Schädigung der VAG durch Stahlkartell?

Aktuellen Medienberichten zufolge soll ein Stahlkartell über Jahrzehnte hinweg Lieferpreise für Schienen und Weichen abgesprochen haben. In weit mehr als 100 Fällen sollen kommunale und überregionale Verkehrsgesellschaften aus ganz Deutschland von den wettbewerbswidrigen Absprachen dieses Kartells geschädigt worden sein, das vor allem von den Stahlunternehmen Thyssen-Krupp und Voestalpine Klöckner Bahntechnik gebildet wurde. 

 FDP-Stadträtin Alberternst: „Es geht um viel Geld, um die die Verkehrsbetriebe und letztlich die Steuerzahler betrogen wurden. Sollte die VAG betroffen sein, wollen wir, dass alles getan wird, damit

der Schaden ersetzt wird.“
Die Stadträte der FDP und Freien Wähler stellen daher folgende Anfrage für die kommende Stadtratssitzung:
1. Ist nach aktuellem Stand auch die VAG Nürnberg durch diese wettbewerbswidrigen Absprachen geschädigt worden?
2. Wenn ja: Was wird unternommen, um den Schaden zu ersetzen? Wurden bereits Schadenersatzforderungen gestellt? Mit welcher Höhe von Schadenersatzleistungen kann zum heutigen Tag gerechnet werden?


Neueste Nachrichten