Pressemitteilung der FDP-Stadträte zur geplanten Neuregelung der Mitgliedschaft im Baukunstbeirat

Die Stadtratsgruppe die Bunten hat erhebliche Einwände gegen Teile des Satzungsentwurfs zur Besetzung des Baukunstbeirats, den die Verwaltung vorgelegt hat. Nach diesem Entwurf ist de facto eine Mitgliedschaft von Nürnberger Architekten und Architektinnen in diesem beratenden Gremium nicht mehr möglich.

Stadtrat Utz Ulrich. Es kann doch nicht angehen, daß die Verwaltung auf jede Beratung durch ortsansässige Architekten verzichten will. Der Baukunstbeirat hat viele Jahre lang seinen Sachverstand erfolgreich in das Gremium eingebracht. Gerade Architekten, die in Nürnberg tätig sind, kennen sich doch mit der Baugeschichte und den örtlichen Bedürfnissen besonders gut aus.  Falls die Verwaltung so erhebliches Misstrauen gegen die ortsansässige Architekten hat, mag festgelegt werden, daß im Baukunstbeirat auswärtige Architekten die Mehrheit haben. Eine völlige Ausgliederung der ortsansässigen Architekten ist aber eine bei weitem zu radikale Maßnahme. Die Mischung der Kenntnis von ortsspezifischen Besonderheiten und nationalen oder internationalen Erfahrungen ergibt doch erst eine kluge und abgewogene Entscheidung.v.i.S.d.P.Utz Ulrich


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