Landesparteitag – die FDP wird zur Mitmachpartei

Nürnberg/Bad Füssing: Die bayrischen Liberalen haben ihren Parteitag am vergangenen Wochenende genutzt, um neue Möglichkeiten zur Mitgliederbeteiligung zu schaffen. Dr. Christiane Alberternst, Nürnbergs Stadträtin, zeigte sich zufrieden: „Die Satzungsänderungen waren dringend nötig. Eine Partei lebt von ihren Mitgliedern, deswegen muss es allen ermöglicht werden, sich einzubringen und sich zu beteiligen.“

Auch der Bundesvorsitzende der FDP, Christian Lindner, war im niederbayrischen Bad Füssing zu Gast und rief dazu auf, die Werte und Errungenschaften der offenen Gesellschaft und der vernünftigen Wirtschaftspolitik zu verteidigen. Das macht die Bayerische FDP ab sofort zur Mitmach-Partei:

  • Alle Mitglieder wählen den des Landesvorsitzenden
  • Rederecht für alle Mitglieder auf den Landesparteitagen
  • Auch Nicht-Mitglieder können ihren Sachverstand in Arbeitskreisen einbringen

Die FDP als Mitmachpartei

Der Landesparteitag in Bad Füssing letztes Wochenende hat einiges verändert, denn die Delegierten machten durch ihre Beschlüsse den Weg für eine stärkere Basisbeteiligung frei. Jedem Mitglied wurde das Rederecht auf kommenden Landesparteitagen gewährt, Spitzenkandidaten und der Landesvorsitz werde durch Mitgliederumfragen gewählt und Sachverständigen steht es nun offen, auch als Nichtmitglied in den Landesarbeitskreise zu beraten. Landesvorsitzender Albert Duin erklärte dazu: „Mit dieser Reform hat der neue Landesvorstand eines seiner Kernversprechen eingelöst. Wir öffnen die Partei und lassen frischen Wind herein.“ Duin wurde letztes Jahr überraschend zum Landesvorsitzenden gewählt und hatte in seiner Antrittsrede versprochen, die FDP von innen heraus zu erneuern.

Nürnberger FDP als Wegbereiter

Die Nürnberger FDP war mit vor Ort und unterstützte die Veränderungen der Satzung. Tilman Schürer, Kreisvorsitzender, sprach sich im Vorfeld schon für eine Öffnung der Partei für alle Mitglieder aus. Dr. Christiane Alberternst, Stadträtin in Nürnberg und stellvertretende Landesvorsitzende der FDP Bayern, war selbst am Erarbeitungsprozess der Satzungsanträge beteiligt und zeigte sich äußerst zufrieden.

Bundesvorsitzender zu Gast in Niederbayern

Mit unter den Gästen befand sich auch der Bundesvorsitzende der FDP, Christian Lindner. In seiner Rede bezeichnete er den Freiheitsdrang von ’89 als Vorbild für die heutige Zeit, in der Rechtsextremisten und religiöse Fanatiker gleichermaßen an den Errungenschaften der liberalen Gesellschaft rütteln. Gleichzeitig kritisierte er die Politik der Schwarz-Roten Regierung: „Die große Koalition verteilt Geschenke, als gäbe es kein Morgen mehr!“ Darunter zu leiden hätte vor allem nachfolgende Generationen. Lindner forderte auch ein Umdenken in der Energiepolitik und sprach sich grundsätzlich für einen freien Handel aus.

FDP Bayern auf dem richtigen Weg

Sowohl Lindner als auch Duin räumten Versäumnisse in den letzten Jahren ein, betonten aber auch das Fehlen der FDP: „Da, wo die Leute bevormundet und entmündigt werden, wo die Große Koalition in die wirtschaftliche Freiheit eingreift, vom Preisdiktat bei Löhnen und Mieten angefangen bis zu den Ökosubventionen, da setzen wir auf die Eigenverantwortung und den fairen Wettbewerb in der Marktwirtschaft. Da, wo die Leute nur die Risiken scheuen und die Probleme sehen, wie bei neuen Technologien oder dem transatlantischen Freihandel, da setzen wir uns offensiv für die Chancen ein. Auch die Generationen unserer Kinder und Enkel sollen im Wohlstand leben können.“, so Lindner.
Die FDP Bayern ist auf einem guten Weg.


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