„Junge Menschen müssen Chancen haben, ihren Bildungstraum verwirklichen zu können“ – Dafür fordern wir das elternunabhängige BAföG

BAföG ist nicht mehr zeitgemäß. Dass die Finanzierung eines Studiums oder einer anderen weiterführenden Ausbildung an der Finanzstärke oder der Unterstützungswilligkeit der Eltern hängt, bringt nur Nachteile mit sich und macht den Bildungsweg für viele junge Menschen unnötig schwer.

Wir Freie Demokraten sehen es als Aufgabe des Staates, die bestmögliche Bildung zu ermöglichen. Die zentrale Fragestellung für uns ist: Wie können wir noch besser in die zukünftige Generation investieren?

Ein wichtiges Konzept hierfür ist das elternunabhängige BAföG, welches nicht nur mehr Menschen eine weiterführende Bildung ermöglicht, sondern auch aktuell Geförderte durch den Abbau bürokratischer Hürden entlastet. Dass Studierende ihren Anspruch regelmäßig nachweisen müssen, indem sie z. B. Einkommensbescheide der Eltern einsenden, ist reiner Bürokratismus und macht es besonders Kindern mit schlechtem Verhältnis zu den Eltern schwer, die nötigen Dokumente zu erhalten.

Natürlich erhöht ein breiterer Zugang die Kosten für das Programm, wir sehen diese aber als Investition in die Zukunft.

Die FDP-Bundestagsfraktion hat am 6.5.2021 einen Antrag im Bundestag eingebracht, welcher das BAföG ab dem Sommersemester 2022 allen zugänglich macht. Es vereinfacht auch den Hinzuverdienst und setzt einen mittelfristigen Plan, um ein übergreifendes System der Ausbildungsförderung für alle Arten der weiterführenden Bildung zu schaffen.

Unser FDP-Bundestagskandidat Marco Preißinger fasst unsere Forderung wie folgt zusammen:

„Volljährige Studierende sind keine Anhängsel der elterlichen Bedarfsgemeinschaft. Ihr Studium darf nicht länger von der Unterstützungskraft oder -bereitschaft ihrer Eltern abhängen. Sie sollten selbst und unabhängig von ihrer Herkunft über ein Studium entscheiden können. Die Ausbildungsförderung muss daher genauso flexibel sein wie der individuelle Lebensentwurf junger Menschen. Mit einem elternunabhängigen Bafög könnten bei gleichbleibenden Haushaltsmitteln doppelt so viele Studierende wie heute einen Bafög-Zuschuss erhalten. Als weiteren Schritt brauchen wir mittelfristig ein gemeinsames Förderungssystem für alle Formen der Ausbildung. Denn junge Menschen müssen Chancen haben, ihren Bildungstraum verwirklichen zu können. Dies ist auch eine Investition in unsere Gesellschaft.”


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