Hessel: „Aktive Frauenförderung braucht keine Quote“

Hessel macht sich auch persönlich für die Förderung von Frauen stark und betreut als Mentorin die bayerische Teilnehmerin des FDP-Mentoring-Programms „Top-Nachwuchs-Talent“. Auf Vorschlag des Landesvorstands der FDP Bayern wurde die Nürnberger Studentin Sandra Bück für das Mentoring-Programm vorgeschlagen. Für Katja Hessel war es ein persönliches Anliegen, die Bewerberin aus ihrer Heimat zu unterstützen.

Das Mentoring-Programm der FDP „Top-Nachwuchs-Talent“ verfolgt das Ziel der individuellen Förderung weiblicher Nachwuchskräfte. Es besteht seit 2008 und richtet sich deutschlandweit an junge leistungsbereite und politisch engagierte Menschen. Die Mentees können ihre persönlichen Kompetenzen weiterentwickeln und ihre politischen Erfahrungen vertiefen. Die Vermittlung von kommunikativen Kompetenzen und der Aufbau eines strukturellen Wissens- und Eigenmanagements stehen dabei im Vordergrund.

„Eine Quotenregelung bringt uns bei der Gleichberechtigung von Frauen und Männern gesellschaftlich nicht voran. Wir sollten vielmehr bei den strukturellen Defiziten insgesamt ansetzen“, erklärte Katja Hessel. „Neben gezielter Förderung braucht es dazu eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, flexible Arbeitszeiten, ausreichende Betreuungsplätze, sowie gemeinsame Leistungen von Vätern und Müttern.“

„Ich gebe mich nicht damit zufrieden, dass Frauen in den Spitzenpositionen von Unternehmen immer noch unterrepräsentiert sind, deshalb setze ich mich auch ganz persönlich für die Förderung von Frauen ein“, so Hessel.


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