FDP Nürnberg: Gegen Grüne Pranger-Politik

Die FDP Nürnberg warnt vor moralischer Verurteilung des Club-Sponsors. Wer entscheidet, ob etwas moralisch vertretbar ist oder nicht? Die Grünen schwingen sich jedenfalls gern zur letzten Instanz auf, wenn es um Fragen der political correctness geht. Damit drücken sie allen möglichen Bereichen ihre Interessen auf, so nun auch bei der Finanzierung des 1. FC Nürnberg durch seinen Sponsor. Das ist gefährlich und es muss ausdrücklich davor gewarnt werden.

Es geht gar nicht so sehr um diesen speziellen Sponsor, es geht um viel mehr: Was uns tief beunruhigt, ist die Leichtigkeit, mit der rechtsstaatlich garantierte Vertragsfreiheit kleingeredet wird. Die Selbstverständlichkeit, mit der ein moralisches Urteil gefällt wird. Der Hochmut, mit dem sich die Grünen zu selbsternannten Hütern der Moral aufschwingen, gleichsam zum Wächterrat, der die unfehlbare Pflichtenlehre der politischen Korrektheit überwacht. Und das ist die Gefahr: dass eine politische Partei ein System neben dem auf moralischen Werten basierenden Rechtsstaat installiert, das ihr eigenes weltanschauliches System ist. Die Grünen zeigen damit deutlich, dass sie keine liberale Partei sind, denn Liberalismus beruht auf Rechtsstaatlichkeit und dem unser heutiges Recht beherrschenden Grundsatz der Vertragsfreiheit.


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