Die Kluft der Bildungschancen hat sich bei Schülern durch Corona weiter verschärft – Wir müssen jetzt Maßnahmen ergreifen, um gegenzusteuern

Bereits vor über einem Jahr besprachen wir in unserem AK Armut gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Matthias Fischbach und Stadtrat Ümit Sormaz, dass Schülerinnen und Schüler aus sozial schwachen Verhältnissen besonders zu den Verlierern der Corona-Zeit gehören werden.

Unsere Befürchtungen sind eingetreten. Die Umstellung auf neue Unterrichtsformen verlief nur schleppend und selbst nach über eineinhalb Jahren Pandemie ist keine nachhaltige Strategie der bayerischen Staatsregierung erkennbar. Die Schülerschaft musste mit großer Unsicherheit leben und sich anpassen. Dafür hat sie unseren Respekt und Dank verdient.

„[Es braucht] eine landesweite Lernstandserhebung, um zu erkennen, wo die Probleme liegen und wie groß sie sind. Dazu können kompetenzorientierte, digitale Diagnose-Tools die Lehrkräfte unterstützen und wertvolle Hinweise geben. Nur wenn klar ist, wo unsere Schüler stehen, kann gezielt auf Probleme reagiert werden. Piazolos Nebelkerzen- und Feigenblatt-Politik ist dazu völlig ungeeignet“, mahnte Matthias Fischbach im April in einer Pressemitteilung.

FDP-Stadtrat, und selbst Schulleiter, Ümit Sormaz zeigte sich im Gespräch besorgt: „Dass der soziale Status der Eltern ausschlaggebender Faktor für den Erfolg eines Schülers ist, schadet den Kindern und langfristig der gesamten Gesellschaft. Wir brauchen einen bayerischen oder Nürnberger Aktionsplan, um die verlorene Lernzeit im nächsten Schuljahr aufzuholen. Wir müssen unserem Nachwuchs die bestmögliche Bildung bieten, das haben alle verdient! Wir brauchen alle Akteure in der Bildungslandschaft, um diese Kraftanstrengung zu meistern.“
Die FDP fordert die weltbeste Bildung. Damit kann langfristig und nachhaltig der soziale Aufstieg ermöglicht werden, unsere Wirtschaftsnation gestärkt und die Gesellschaft weiterkommen. Bildung ist der Motor der Innovation! Dass Corona uns in diesem Ziel zurückwirft war unvermeidlich, aber statt nur aufzuholen, ist es Zeit, auf die Bildungs-Überholspur zu gehen.


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