Demokratische Parteien brauchen mehr Wettbewerb

Der stellvertretende Kreisvorsitzende der FDP Nürnberg, Alexander Liebel, äußert sich zuversichtlich zum bevorstehenden Bundesparteitag der FDP in Rostock:„Die Wahlen des neuen Parteivorstandes sind ein wichtiger Schritt zur Neuausrichtung der Liberalen. Sollte es bei den Wahlen zu Kandidaturen mehrerer Persönlichkeiten kommen, begrüßen wir dies ausdrücklich. Wir Liberale wollen keine Einheitspartei sein, bei dem die Delegierten einen neu präsentierten Vorstand einfach abnicken. 

Es ist wichtig den Wählerinnen und Wählern zu beweisen, dass Politik immer noch ein wichtiger demokratischer Wettbewerb ist. Wir unterstützen ausdrücklich die Kandidatur unserer bayerischen Landesvorsitzenden für das Amt als stellvertretende Bundesvorsitzende.

Unsere Delegierten freuen sich auf eine lebhafte inhaltliche Diskussion. Die Anträge zum Bundesparteitag aus den verschiedensten Gremien und Verbänden der FDP zeigen, dass die Basis gewillt ist, sich neu und breit aufzustellen. Neben dem Antrag zum Bildungsföderalismus und der Forderung nach mehr liberaler Demokratie bei infrastrukturellen Großprojekten ist das zentrale Thema natürlich die Energiewende. Hierzu wollen wir Liberale ein sinnvolles, finanzierbares Konzept, das Rücksicht auf die Bedürfnisse von Bürgern und der Wirtschaft nimmt. Darüber hinaus wird die FDP weiterhin die Partei der Bürger- und Menschenrechte bleiben.

Die Nürnberger FDP ist der Überzeugung, dass vom Bundesparteitag in Rostock ein personeller und inhaltlicher Neuanfang ausgeht. Der Bundesparteitag ist unsere Chance, die momentane Krise zu bewältigen und wieder Vertrauen und Glaubwürdigkeit bei den Bürgerinnen und Bürgern zurückzugewinnen.“


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