BestMINT-Projektbesuch an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch, der Hauptge-schäftsführer der Bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm und der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Bertram Brossardt, sowie der Präsident der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, Prof. Dr. Michael Braun, haben heute an-lässlich eines Projektbesuchs über ihre Erfahrungen mit der Initiative „Er-folgreicher MINT-Abschluss an bayerischen Hochschulen“ mit Dozenten und Studierenden der TH Nürnberg gesprochen und diskutiert.

 Heubisch betont: „Der Wunschzettel beim Start der Initiative war lang: Die bayerische Wirtschaft benötigt einen steten Zuwachs an gut ausgebildeten und praxistauglichen Fach- und Führungskräften. Die Studierenden wünschten sich mehr Unterstützung bei der Studienwahl und im Studium, um die Leistungsanforderungen besser erfüllen zu können. Auch der Wunsch nach mehr Praxis- und Forschungsbezug in der Lehre war zu hören. Gemeinsam mit der Wirtschaft und den Hochschulen haben wir im Rahmen unserer MINT-Initiative nun die verschiedenen Angebote der einzelnen Hochschulen gebündelt. Einige der Maßnahmen werden an den bayerischen Hochschulen auch bereits seit Jahren sehr erfolgreich eingesetzt. Die Vernetzung hilft dabei, dass alle Seiten von den Angeboten profitieren und sie sich gegenseitig befruchten.“

Bertram Brossardt: „Die bayerische Wirtschaft braucht hochqualifizierte MINT-Absolventen. 2035 werden nach unseren Berechnungen 230.000 Hochschulabsolventen auf dem bayerischen Arbeitsmarkt fehlen. Die bayerischen Arbeitgeberverbände weisen seit Jahren auf den Zusammenhang zwischen Fachkräftemangel und Studienabbruch hin: Mehr MINT-Studierende erfolgreich zum Abschluss zu führen, ist ein unerlässlicher Schritt zu mehr Fachkräften. Der Schlüssel, um Studienabbruch zu vermeiden, sind aus unserer Sicht die Studien- und Rahmenbedingungen. Nur wer unter optimalen Rahmenbedingungen studiert, wird sein Studium erfolgreich beenden und die notwendigen Kompetenzen erwerben, die für einen späteren Beruf wichtig sind. Darum haben wir bereits 2008 das Projekt „Wege zu mehr MINT-Absolventen“ initiiert und engagieren uns jetzt aus Überzeugung im Nachfolge-Projekt des bayerischen Wissenschaftsministerium „best MINT“. Das heute besuchte Nürnberger Teilprojekt setzt hier genau die richtigen Akzente.
Alle Beteiligten zeigten sich zuversichtlich, dass die langfristigen Ziele erreicht werden. Ende des Sommersemesters soll ein Zwischenbericht zum MINT-Projekt veröffentlich werden


Neueste Nachrichten