Berufsausbildung: Zentrales Mittel für den sozialen Aufstieg und gegen Fachkräftemangel

Dass eine gute Ausbildung wertvoll ist, bestreitet niemand, aber diese zu sichern ist unsere gesellschaftliche Aufgabe. Eine Ausbildung soll dafür sorgen, dass ein junger Arbeitnehmer den richtigen Einstieg ins Berufsleben findet und er sich auch selbst in der Gesellschaft verwirklichen kann.

Aber in Zeiten von steigenden Studierendenzahlen und einer fallenden Anzahl an Ausbildungsverträgen müssen wir uns fragen, ob die klassische duale Ausbildung genug mit der Zeit gegangen ist.

Die FDP steht zur dualen Ausbildung! Sie ist der zentrale Einstiegspunkt für viele Jugendliche, ein Mittel für sozialen Aufstieg und versorgt den Mittelstand mit den Fachkräften, die wir für unseren Wirtschaftsstandort brauchen. Das schafft stabile Verhältnisse für die Arbeitnehmer und eine solide Wirtschaftsleistung in den Gemeinden.

Deshalb fordern wir für die Zukunft der Ausbildung:

  • Eine Zukunftsgarantie für junge Menschen, die keinen Ausbildungsplatz finden können. Dazu wollen wir das kleinteilige Übergangssystem zwischen Schule und Ausbildung auf ein bundesweites Programm mit regionaler und individueller Ausgestaltung fokussieren sowie regelmäßig evaluieren.
  • Die Digitalisierung der Berufsschulen muss vorangetrieben werden. In der modernen Arbeitswelt funktioniert kaum etwas ohne IT-Ausstattung, die Berufsschulen dürfen hier nicht zurückfallen. Auch der Lehrermangel an Berufsschulen muss aktiv angegangen werden.
  • Ein Meister muss uns so viel wert sein wie ein Master. (https://www.xing.com/news/klartext/ein-meister-muss-so-viel-wert-sein-wie-ein-master-1938) Diese Haltung müssen wir schon zu Schulzeiten vertreten. Bei der Berufsinformation sollten daher nicht nur Studienfächer, sondern stets gleichwertig auch Ausbildungsgänge vorgeschlagen werden.
  • Als Ergänzung zu den bereits bestehenden Initiativen können die Schulen in Kooperation mit den Kammern und Hochschulen „Aufstiegsscouts“ schaffen, die als Ansprechpartner für Schülerinnen und Schüler fungieren, welche sich über die Chancen und Wege zu einer Berufsausbildung (oder zu einem Studium) informieren möchten.

„Ausgebildete sind das Rückgrat des Standorts Deutschland, wir müssen der Jugend eine solide Berufsausbildung bieten, damit sie einen guten Start ins Leben finden können“, fordert FDP-Bundestagskandidat Marco Preißinger in seinem Wahlkampf. „Ich werde mich im Bundestag für die Azubis und die Ausgebildeten einsetzen, indem wir die Ausbildung aufwerten und zukunftsfähig machen. Jede Investition in die berufliche Bildung ist eine Investition in die Zukunft und in einen starken Mittelstand“, verspricht er den Wählerinnen und Wählern.


Neueste Nachrichten