„Nürnberg-Pass“ soll soziale und kulturelle Teilhabe auch für Menschen in Kurzarbeit sicherstellen

Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie befinden sich in Nürnberg über 8.500 (Stand 01-21) Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Kurzarbeit. Viele leiden bereits seit Monaten unter erheblichen finanziellen Einbußen. Besonders betroffen sind Menschen in Berufen mit Kundenkontakt, bei denen mitunter auch die Trinkgelder entfallen.

Der „Nürnberg-Pass“ stellt sicher, dass soziale und kulturelle Teilhabe auch Bürgern möglich ist, die nur über geringe finanzielle Mittel verfügen und Sozialleistungen beziehen. Weiter profitieren Berechtigte auch von den vergünstigten Fahrpreisen im ÖPNV. Die FDP Nürnberg fordert, dass dieses Angebot nun auch Arbeitnehmern unterbreitet werden soll, die sich überwiegend in Kurzarbeit befinden. Der Nürnberg-Pass für Menschen in Kurzarbeit soll auf Antrag einmalig und befristet auf das laufende Kalenderjahr ausgestellt werden.

Um die Antragsstellung zu erleichtern und keinen erheblichen Mehraufwand in der Verwaltung auszulösen, soll die Stadt Nürnberg auf ihrer Internetpräsenz ein Formblatt für eine Arbeitgeberbescheinigung zur Verfügung stellen, mit der Betroffene ihren Anspruch belegen können.


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