Feindliche Architektur ist keine Lösung, sondern ein weiteres Problem

Die FDP Nürnberg fordert, dass die Stadt Nürnberg Maßnahmen der feindlichen Architektur gegen Menschen nur als letzte Konsequenz und in begründeten Ausnahmefällen einsetzt. Die FDP Nürnberg lehnt es generell ab, öffentliche Räume so zu gestalten, dass bestimmte Gruppen der Bevölkerung gesteuert bzw. vertrieben werden. Öffentliche Räume müssen eingesetzt werden, um das Leben aller Bürgerinnen und Bürger zu verbessern; bestimmte unerwünschte Menschen, wie Obdachlose oder Jugendliche, zu vertreiben ist grundsätzlich nicht akzeptabel.

Aktuelle und zukünftige Bauwerke der feindlichen Architektur in Nürnberg müssen geprüft, öffentlich begründet und ggf. entfeindet werden.

Wenn feindliche Architektur gegen Bevölkerungsgruppen nach Art. 3 des Grundgesetzes eingesetzt werden soll, akzeptiert die FDP Nürnberg keinerlei Ausnahmen.

Der Einsatz von Ultraschall-Störgeräuschsendern (z. B. „The Mosquito“ oder „Beethoven“) ist für einefreie Gesellschaft ausnahmslos inakzeptabel. Diese Maßnahmen verstoßen gegen die Menschenwürde.

Der Einsatz von Architektur zur Verkehrssicherung oder -beruhigung ist hier komplett ausgenommen.


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