Nürnberg braucht einen Drogenkonsumraum!

Die FDP Nürnberg begrüßt die Offenheit des Leiters der Städtischen Museen, Dr. Matthias Strobel, im Umgang mit dem Konsum harter Drogen im K4. Das Problem, dass Süchtige in offen zugänglichen Toiletten spritzen, ist aber kein K4-Problem, sondern ein innerstädtisches, denn konsumiert (und gestorben) wird auch in Bäckereien, Imbissketten und Kaufhäusern.

Dieses Problem könnte die Stadt durch einen Drogenkonsumraum in den Griff kriegen. Voraussetzung für einen solchen Raum ist eine Rechtsverordnung, die die bayerische Landesregierung erlassen muss. Die FDP Nürnberg setzt sich seit über einem Jahr auf kommunaler und Landesebene dafür ein, dass diese nötige Rechtsverordnung erlassen wird.

FDP-Stadträtin und Kreisvorsitzende Christiane Alberternst hierzu: „Wir haben Anträge im Stadtrat gestellt. Wir informieren unsere Landtagsabgeordneten und die Nürnberger Landtagsmitglieder der CSU. Wer einbetoniert ist, ist an erster Stelle der Gesundheitsminister. Es ist leider so, dass Herr Söder bislang nicht gewillt ist, dieses Problem seiner Heimatstadt richtig zu verstehen. Die Nürnberger Fachleute sind sich einig, dass hier der richtige Ansatz ist. Wir können nicht verstehen, warum die CSU in diesem Punkt den Kommunen die Souveränität verweigern sollte. Wir fordern, dass die Landesregierung die Rechtsverordnung erlässt, damit die bayerischen Kommunen frei darüber entscheiden können, ob sie einen Drogenkonsumraum einrichten wollen oder nicht.“


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