FDP fordert Transparenz bei der Außenstelle des Deutschen Museums in Nürnberg

Die massiven Kostensteigerungen und das undurchsichtige Finanzgebaren des Finanzministers Markus Söder nimmt der Kreisvorsitzende der FDP Nürnberg Laszlo Riedl zum Anlass mehr Transparenz bei der Finanzierung solcher Projekte zu fordern. „Die Salamitaktik der Staatsregierung bei der Information von Landtag und Öffentlichkeit über die Kosten des Projektes ist einfach unwürdig. Staatsminister Söder gibt hier schließlich nicht sein Geld aus sondern das der Steuerzahler. Die haben das Recht von Anfang an realistische Kostenschätzungen und nicht aufgehübschte Pläne zu erfahren.“ so RIEDL. Auch den Beschluss die Räumlichkeiten am Augustinerhof zu mieten und dafür jährlich 2,5 Millionen Euro Miete zu zahlen, sieht die FDP kritisch. Schließlich soll die Außenstelle des Deutschen Museums eine dauerhafte Einrichtung werden und damit wäre ein Kauf entsprechender Liegenschaften durch den Freistaat wohl günstiger.
„Wir fordern die Staatsregierung auf, möglichst schnell volle Transparenz zu den Kosten und den Gründen für die Entscheidung die Räume zum avisierten Preis zu mieten, herzustellen“, so Riedl weiter, „Ansonsten droht ein Imageschaden auch für das Deutsche Museum und eine negative Haltung der Bürger gegenüber wichtigen Investitionen in die kulturelle Infrastruktur.“


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