Claudia Roth treibt Keil zwischen die demokratischen Kräfte unserer Gesellschaft

Die FDP Nürnberg kritisiert die jüngsten Äußerungen der Grünen Bundesvorsitzenden Claudia Roth, die FDP solle nicht auf Stimmenfang im Umfeld Sarrazins gehen. „Es ist traurig, dass Frau Roth auf Kosten unserer Demokratie versucht, einen Keil zwischen die demokratischen Parteien in Deutschland zu treiben“, beklagt Alexander Liebel, stellv. Kreisvorsitzender der FDP Nürnberg und führt weiter aus: „Parteipolitische Polemik ist in dieser Debatte schädlich.“

Im Umfeld der Debatte um Thilo Sarrazin bemüht sich Claudia Roth auf sehr durchschaubare Weise, die FDP in ein rechtes Licht zu rücken. „Wir Liberale sind enttäuscht, gerade hier in Nürnberg, wo viele Menschen mit Migrationshintergrund leben, und wir der Integrationspolitik einen sehr hohen Stellenwert beimessen von Frau Roth in die rechte Ecke gestellt zu werden. Als Demokraten sollten wir in der Integrationsdebatte kooperieren und unsere Kräfte für eine erfolgreiche Integrationspolitik bündeln, die unsere Gesellschaft weiterbringt und nicht spaltet“, so Liebel.

FDP Mitglied Eser Polat, der gleichzeitig Rechtsvorstand der Alevitischen Gemeinde Deutschlands ist, kritisiert ebenfalls die Äußerungen Roths: „Die FDP ist nicht islamophob, sie nimmt die Ängste aller Mitbürger ernst, unabhängig davon welcher Religion sie angehören und ob sie Migrationshintergrund haben oder nicht. Die Benennung dieser Ängste und die zwanglose, offene Diskussion über Lösungen unterscheidet die FDP gerade von anderen Parteien. Das ist nicht islamphob, sondern zeigt Vernunft und Verantwortung gerade auch gegenüber unseren muslimischen Mitbürgern.“

V.i.S.d.P.: Dr. Christiane Alberternst


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